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Alles was Sie über WordPress wissen müssen

WordPress ist ein CMS (Content Management System), welche als Fundament und Verwaltungssoftware verwendet wird, um Webseiten zu verwalten. WordPress stellt sozusagen das Betriebssystem für Webseiten dar.

Von der kleinen Blogger Seite bis zum großen E-Commerce Onlineshop können mit WordPress verwaltet werden. Durch die große Community rundum WordPress wird die Open-Source Software ständig weiterentwickelt und es werden viele nützliche Erweiterungen (Plugins) veröffentlicht.

Geschichte zu WordPress

WordPress wurde 2003 von Matthew Mullenweg als PHP basierte Software für Weblogs entwickelt. Diese Software wurde sehr schnell bekannt, da nennenswerte Unternehmen ihre Webseiten auf WordPress aufgebaut haben. Durch die richtigen Plugins und Themes kann WordPress für vollwertige Websites verwendet werden, doch orientiert sich WordPress im Grunde an Bloggern.

Was ist ein CMS (Content Management System)?

Ein CMS ist eine Software welche verwendet wird, um Webseiten zu verwalten. Der größte Vorteil eines CMS ist, dass man, wie der Name schon sagt, Inhalte schnell und effektiv ohne große Programmierkenntnisse verwalten kann. Eine CMS gibt auch bereits eine gewisse Grundstruktur vor und ermöglicht dadurch eine schnellere und effizientere Entwicklung von Webseiten.

Zur professionellen Erstellung einer Seite mittels CMS werden Fachkenntnisse benötigt, um eine effektive und sichere Webseite zu erhalten. Sobald eine Webseite jedoch sauber aufgesetzt und entwickelt wurde, muss der Verwalter der Seite nicht mehr unbedingt programmieren können. Viele Content Management Systeme haben starke Communitys um sich herum, welche das jeweilige System weiterentwickeln und Erweiterungen anbieten, welche Sie bei Bedarf auch zurückgreifen können.

Sie sollten sich vor Systemen mit kleinen Communitys hüten, da diese oft schnell Support verlieren und nicht mehr weiterentwickelt werden.

Ranking der 10 Content-Management-Systeme (CMS) weltweit nach Marktanteil im Juni 2019

Wordpress CMS Anteil
Daten von Statista.com

Wie funktioniert WordPress?

WordPress ist Open-Source und fällt unter die GNU Public License. Das heißt, dass der Quellcode von WordPress öffentlich ist und dass es jeder herunterladen, verwenden und weiterentwickeln kann, unter Voraussetzung, dass er sämtliche Entwicklungen an WordPress zurückführt – das gibt die Lizenz vor.

Bei Content Management Systemen spricht man oft vom “Front-End” und “Back-End”:

Zum Front-End zählt alles was sich im „Vordergrund“ der Webseite abspielt. Dazu zählt: Seiten, Blog Posts, Bilder, Videos, etc. Besucher Ihrer Webseite können nur das Front-End sehen.

Als Back-End wir alles bezeichnet was sich “hinter” der Webseite abspielt. Dort befindet sich Admin-Dashboard, Plugin-Verwaltung, Page Builder, Blog Post Editor, etc. Die Möglichkeiten variieren je nach genutzten Erweiterungen.

Vorteile von WordPress

  • WordPress.org ist und bleibt kostenlos
  • Größte CMS Community
  • Riesen Auswahl an Plugins
  • Flexibel
  • Ständige Weiterentwicklung

Nachteile von WordPress

  • In der großen Community befinden sich leider viele Entwickler mit gefährlichem Halbwissen, die ihre Leistungen anbieten.
  • WordPress, Plugins & Themes sollten immer auf dem neuesten Stand sein um Sicherheitslücken zu vermeiden.
  • Da jeder Plugins entwickeln und veröffentlichen kann, sind auch minderwertige Plugins am Markt
  • Viele Plugins sind oft überladen. Dadurch können sich schnell viele Plugins und Themes ansammeln, die die Webseite verlangsamt

Die Community von WordPress ist auf der ganzen Welt verteilt. Jeder kann mitmachen und helfen, WordPress zu verbessern und sicherer zu machen. Durch die hohe Bekanntheit und den regelmäßigen Updates, ist es das am weitesten verbreitetste und beliebteste CMS der Welt. 32 Prozent aller Webseiten bauen auf WordPress auf. (Quelle: BuiltWith)

Wie wird WordPress installiert?

Um WordPress zu installieren, müssen Sie sich die Frage stellen wo die Webseite gehostet wird. Um eine WordPress Webseite zu hosten benötigen Sie einen Hostinganbieter welche PHP und MySQL anbietet.

Viele Hostinganbieter bieten spezielle Produkte an, welche die Installation und das Hosting von WordPress Seiten drastisch erleichtern. Bei diesen wird dann die Installation automatisch vom Provider vorgenommen.

Die Entscheidung, welchen Hoster sie auswählen, sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Eine ernsthafte Entscheidung kann Ihnen zukünftig viel Zeit und Geld sparen. Achten Sie auch, dass Sie ein SSL Zertifikat installieren. Laut DSGVO (Datenschutz-Grundverordung) sind sie zu einem verschlüsselten Verbindung verpflichtet, sobald nutzerbezogene Daten ausgetauscht werden. Wenn sie also zum Beispiel ein Kontaktformular haben, müssen diese Infos über eine verschlüsselte Verbindung übertragen werden. Ein verschlüsselte Verbindung schützt Ihre Besucher vor Überwachung durch unbefugte Dritte.

SSL ist nebenbei auch ein offiziell bestätigter Ranking Faktor für Google. Browser wie Google Chrome zeigen mittlerweile auf Seiten ohne verschlüsselter Verbindung eine „Nicht Sicher“-Warnung an, was bei Besuchern dazu führen kann, dass sie Vertrauen in Ihre Seite verlieren. Künftig will Google das auch noch weiter schärfen mit noch dominanteren Warnungen.

Sollte die Installation nicht von Ihrem Hosting-Provider vorgenommen werden, wie oben bereits beschrieben, dann müssen Sie die Installation manuell durchführen.

Die manuelle Installation erfolgt über einen Hosting-Provider der PHP und MySQL unterstützt.

  • WordPress downloaden
  • Mit einem FTP Client die WordPress Dateien übertragen
  • Datenbank anlegen
  • WordPress installieren

Warum WordPress?

Durch die große Community rund um WordPress, können Sie sich sicher sein, dass WordPress noch viele Jahre weiterentwickelt und unterstützt wird. Auch die große Anzahl der erhältlichen Plugins und Themes ermöglichen die Entwicklung der verschiedensten Seiten. Sie können quasi mit WordPress so ziemlich jede Seite aufsetzen, die Sie sich vorstellen können. Und sollte einmal ein Plugin, das Sie benötigen, nicht existieren, oder Sie ein maßgeschneidertes Plugin benötigen, dann gibt es unzählige Entwickler, welche sich auf WordPress spezialisiert haben, die Ihnen Plugins programmieren können.

Auf WordPress umsteigen?

Sollten Sie schon eine Webseite für Ihr Geschäft besitzen die auf einem anderem CMS läuft, würden wir empfehlen, bei der nächsten neuen Webseite auf WordPress umzusteigen. Es ist einfacher eine neue Webseite auf Basis von WordPress aufzubauen als die Seite in WordPress zu “kopieren”, da eine Kopie der Datenbank immer ein Risiko mit sich bringt. WordPress steigt in der Beliebtheit und wird von großen Webseiten besetzt.

Sollten Sie professionelle Unterstützung bei Ihrer WordPress Seite benötigen, oder eine neue professionelle WordPress Seite entwickelt haben wollen, dann kontaktieren Sie uns.

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Felix Mellitzer

Felix Mellitzer

Online Marketing • SEO

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